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22. Mai 2026

Patrick Bergmann

Kurz vor der WWDC26: Apple kündigt neue Bedienungshilfen mit Apple Intelligence an

Apple hält auch in diesem Jahr kurz vor der WWDC eine bewährte Tradition aufrecht und kündigt neue Bedienungshilfen an. Neu ist dieses Mal der gemeinsame Nenner: Nahezu alle Funktionen basieren auf Apple Intelligence. Wer die vergangenen Jahre verfolgt hat, weiß, dass Apple diese Ankündigungen regelmäßig im Vorfeld der Entwicklerkonferenz platziert. Dieses Mal sticht jedoch heraus, dass Apple Intelligence als durchgehende Basis für fast alle Neuerungen dient – das ist kein Zufall, sondern ein klares Zeichen, wohin die Reise geht. Wir geben einen kurzen Überblick. 

Apple Intelligence trifft Accessibility

VoiceOver bekommt einen neuen Bild-Explorer, der systemweit präzisere Beschreibungen liefert – von Fotos über gescannte Dokumente bis hin zu persönlichen Unterlagen. Über die Aktionstaste des iPhones lassen sich direkt Fragen zum Kamerabild stellen, Folgefragen in natürlicher Sprache inklusive. Die Sprachsteuerung wiederum verstand bisher nur exakte Button-Bezeichnungen – künftig reicht natürliche Sprache, also etwa „Tippe auf den lila Ordner“. Der systemweite Accessibility Reader erhält On-Demand-Zusammenfassungen sowie eine integrierte Übersetzungsfunktion. Und jedes Video auf dem Gerät lässt sich künftig automatisch mit lokal berechneten KI-Untertiteln versehen.

Weitere wichtige Verbesserungen

Weiterhin listet Apple eine Reihe weiterer Verbesserungen in seiner Pressemitteilung auf: Gesichtsgesten ermöglichen künftig Tippen und Systemaktionen in visionOS, die Namenserkennung für taube und schwerhörige Nutzer funktioniert ab sofort in mehr als 50 Sprachen. Passend zur Rollstuhlsteuerung per Blick kommen zudem Fahrzeugbewegungshinweise zu visionOS – sie sollen Bewegungskrankheit bei Vision Pro-Nutzern in fahrenden Fahrzeugen reduzieren, was gerade für Rollstuhlfahrer im Alltag relevant sein dürfte. Wer einen Sony Access Controller besitzt, kann diesen künftig auch als Gamecontroller mit iOS, iPadOS und macOS nutzen – eine kleine, aber feine Erweiterung. Nicht zuletzt können Entwickler von Gebärdensprachdolmetscherdiensten menschliche Dolmetscher künftig direkt in laufende FaceTime-Anrufe einbinden.

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